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Für Mikrowelle tabu

Melamingeschirr nicht für Heißes verwenden

Düsseldorf (dpa/tmn)

Auch wenn es ein Vorteil ist, dass Geschirr unkaputtbar ist, sollte man den Haken daran kennen. In welchen Momenten Produke aus Melaminharz gefährlich sind, erklären Verbraucherschützer.

Von dpa

Melamingeschirr ist stabil und deshalb etwa bei Campern und Eltern sehr beliebt - aber es birgt Risiken. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn

Eltern von Kleinkindern und Campingfreunde lieben Küchenutensilien aus bruchsicherem Material. Daher stehen bei ihnen Campinggeschirr, Kochlöffel, aber auch buntes, glänzendes Kindergeschirr aus Melaminharz hoch im Kurs. Doch leider ist die aufgedruckte Kennzeichnung ME ein freiwilliger Hersteller-Hinweis. Fehlt er, kann das fatal sein, warnt die Verbraucherzentrale NRW.

Denn beim Erhitzen kann sich das Material in seine giftigen Bestandteile zerlegen: krebserzeugendes Formaldehyd und nierenschädigendes Melamin, erläutern die Verbraucherschützer. Essen fürs Kleinkind sollte daher auf keinen Fall auf einem Melaminteller in der Mikrowelle warm gemacht werden. Auch Pfannenwender und Kochlöffel aus dem Material sind ungeeignet für den Kontakt mit kochend heißen Speisen.

Wenn unklar ist, aus welchem Kunststoff Geschirr besteht oder Angaben zur sicheren Verwendung fehlen, sollten sie nicht für heiße Lebensmittel und Getränke und nicht in der Mikrowelle verwendet werden, rät die Verbraucherzentrale. Abgenutztes Melamingeschirr mit stumpfer, spröder oder rissiger Oberfläche gehört ganz aus der Küche verbannt.

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