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Kein Weichspüler

Schutz vor Kratzern: Mikrofasertücher regelmäßig reinigen

Berlin (dpa/tmn)

Mikrofasertücher erleichtern das Putzen. Sind sie aber selbst schmutzig, kann das beim Reinigen der Wohnung ein Problem werden.

Von dpa

Mikrofasertücher nehmen besonders gut Schmutz auf, sollten aber regelmäßig in der Waschmaschine wieder davon befreit werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

In Mikrofasertüchern haften Schmutzteilchen gut. Das ist beim Putzen praktisch. Andererseits können Mikrofasertücher aus diesem Grund auch Möbel, Bildschirme und andere Gegenstände mit empfindlicher Oberfläche beim Drüberwischen beschädigen.

Das liegt an der besonderen Struktur der Mikrofasertücher. Sie nehmen dank ihrer Gewebestruktur viel Schmutz auf und brauchen dafür wenig Wasser und Reinigungsmittel. Aber der Stoff kann sich im Gebrauch aufrauen und damit Kratzer auf empfindlichen Oberflächen verursachen. Durch festhängende Krümel und Brösel wird dann aus dem Mikrofasertuch eine Art Schmirgelpapier.

Keinen Weichspüler verwenden

Daher sollte man Mikrofasertücher öfter mal reinigen. Das Forum Waschen rät für jene, die in der Küche verwendet werden, dabei sogar zu einem Maschinenprogramm mit einer eher hohen Waschtemperatur von 60 Grad. Am besten kommt das Tuch in ein feinmaschiges Wäschenetz.

Es sollte dann aber kein Weichspüler zur Wäsche hinzugefügt werden, da er die Zwischenräume der Mikrofasern belegen würde - und die Reinigungskraft der Tücher nimmt dann ab. Außerdem warnen Hersteller von Mikrofasertüchern oft davor, die Lappen in den Wäschetrockner zu geben. Denn durch dessen Temperatur und das Herumwirbeln in der Trocknertrommel können sich Struktur und Form der Tücher verändern.

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