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Prognose

Weihnachten 2021: Nordmanntanne bleibt Topseller

Dortmund (dpa)

Noch ist es bis Weihnachten eine Weile hin. Doch die Christbaumbranche steht schon in den Startlöchern. Die Nordmanntanne dürfte auch in diesem Jahr wieder am meisten gefragt sein. Welche Preise sind zu erwarten?

Von dpa

Experten rechnen in diesem Jahr mit einer größeren Nachfrage nach Weihnachtsbäumen. Die Preise werden wohl geringfügig steigen. Foto: Jonas Güttler/dpa

Noch drei Monate bis Weihnachten: Und diesmaldürften die Preise für Christbäume wohl geringfügig steigen. AufAnfrage hieß es beim Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen,beim Topseller Nordmanntanne könne es pro Meter moderat um ein biszwei Prozent teurer werden. Und es sei von einem guten Absatzauszugehen, sagte eine Sprecherin.

Während Zusammenkünfte Weihnachten 2020 pandemiebedingt noch sehreingeschränkt waren, sehe es diesmal günstiger aus. Nach derzeitigemStand werde man das Fest voraussichtlich auch im größeren Kreis unterden 3G-Regeln - geimpft, genesen, getestet - feiern können. EinWeihnachtsbaum gehöre für viele dann einfach dazu.

Schon im Sommer hatte der Verband prognostiziert, man werde«ausreichend gesunde Weihnachtsbäume für ein schönes Fest» haben.Während zuvor Jahr für Jahr mitunter 20 bis 30 Prozent der Bäume etwawegen extremer Trockenheit oder Spätfrost beschädigt und nicht zuverkaufen waren, sei 2021 gut verlaufen.

Mit Abstand am häufigsten werde erneut die Nordmanntanne dieweihnachtlichen Wohnzimmer schmücken, gefolgt von Blaufichte undNobilis, schilderte die Sprecherin. In der Regel werde jeder vierteWeihnachtsbaum direkt bei landwirtschaftlichen Betrieben gekauft,ebenso ein Viertel im Straßenhandel, der Rest in Supermärkten,Garten- und Baumärkten.

NRW ist Weihnachtsbaumland. Aus dem Sauerland - es gilt als eines dergrößten Anbaugebiete in Europa - kommen etwa ein Drittel allerWeihnachtsbäume bundesweit. 2020 hatte eine Nordmanntanne - bei 18bis 23 Euro pro laufendem Meter - in etwa 20 bis 25 Euro gekostet. Indiesem Jahr treiben steigende Lohn- und Energiekosten den Preis wohlleicht nach oben. Allerdings: Nicht alle Produzenten werden diegestiegenen Kosten nach Verbandsangaben auch tatsächlich an denEndverbraucher weitergeben.

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