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Nachwuchs-Designer und Alltagsprodukte

Verpackung mit Haltung

Die Entscheidung über Klimaschutz und Ressourcenschonung fällt in der Drogerie, im Super- oder Baumarkt: Genau dort greifen die Konsumenten zu - und genau dort sitzt ihr Hebel, haben junge Designer der Münster School of Design erkannt. Geprägt vom Geist von „Fridays for future“ und der Diskussion um Ressourcen und Mikroplastik haben sie Verpackungen entwickelt, die mehr können, als nur zu verhüllen. Der Lohn: zwei Deutsche Verpackungspreise. Und das gute Gefühl, etwas bewirken zu können.

Michaela Töns

ist ein wachsendes Problem, denn meist haben Verpackungen eine kurze Lebensdauer. Das wollen junge Designer ändern –und geben Alltagsdingen Verpackungen mit Mehrwert. Foto: imago

Er schätzt, dass es etwa drei Jahre her ist, als die ersten auf den italienischen Markt schwappten. Zuvor hatten die Italiener ihren Caffé, ihren Cappuccino, ihre Latte macchiato erfolgreich gegen sie verteidigt. Zugunsten der Porzellantasse, die morgens an der Bar flott ausgetrunken wird. Steffen Schulz, der lange in Italien gelebt hat, wundert sich immer wieder, wie rasend schnell und innerhalb kürzester Zeit der Coffee-to-go-Becher in Italien präsent wurde – und damit eine ganze Kaffeekultur verändern konnte. Wie er zum Müll-Problem wurde. Aber auch wie sehr das Produkt „Kaffeebecher zum Mitnehmen“ immer wieder neue Blüten treibt.

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