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Afghanische Ortskräfte warten auf Ausreise

Im Stich gelassen

Viele Ortskräfte fürchten in Afghanistan um ihr Leben – und der Ausweg aus Angst und Schrecken wird für sie immer mehr zum Nadelöhr. Außenministerin Baerbock muss schleunigst alle Helfer in Sicherheit bringen – und das Versprechen ihres Vorgängers einlösen. Ein Kommentar.

Von Stefan Biestmann

Die Ausreise der Ortskräfte aus Afghanistan ist ins Stocken geraten. Das Archivbild zeigt eine Frau, die zusammen mit weiteren Ortskräften aus Afghanistan auf dem Gelände einer Erstaufnahmeeinrichtung in Deutschland angekommen ist. Foto: Patrick Pleul

Es war ein großes Versprechen, das der damalige Bundesaußenminister Heiko Maas im August 2021 nach der Evakuierungsmission aus Afghanistan gab: „Unsere Arbeit geht weiter, und zwar so lange, bis alle in Sicherheit sind, für die wir in Afghanistan Verantwortung tragen.“ Dass fast ein Jahr danach immer noch Tausende Ortskräfte auf ihre Ausreise warten müssen, ist beschämend für die Bundesregierung. Die afghanischen Helfer müssen leider für den chaotischen Abzug der internationalen Truppen büßen.

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