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Kommentar

Der Marsch zu Gerechtigkeit geht weiter

„Ein riesiger Schritt vorwärts auf dem Marsch zu Gerechtigkeit“ – so nannte Joe ­Biden den Schuldspruch nach der Tötung des Afroamerikaners Georg Floyd. Es gibt viele Zeichen, dass der Kampf noch lange nicht gewonnen ist – doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung, kommentiert Redaktionsmitglied Claudia Kramer-Santel.

Claudia Kramer-Santel

Tony L. Clark hält ein Foto des verstorbenen George Floyd. Der ehemalige Polizist Derek Chauvin ist des Mordes schulig gesprochen worden. Foto: Jerry Holt

Biden spielt an auf den legendären „Marsch auf Washington“, bei dem Martin Luther King 1963 seine legendäre Vision von Gerechtigkeit ausgab: „I have a dream“. Bereits seit dieser Zeit fordern progressive Kräfte mit Macht die Gleichbehandlung der ­afroamerikanischen Be­völkerung, doch trotz aller formalen legalen Fortschritte gibt es bis heute einen tief sitzenden strukturellen Rassismus, der sich immer wieder aus den Untiefen des kollektiven Bewusstseins seinen Weg nach oben bahnt.

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