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Kommentar

Deutschland und der Antisemitismus: Hass – offen und getarnt

Am 9. Oktober 2019 hatte ein schwer bewaffneter Rechtsextremist versucht, die Synagoge zu stürmen und ein Massaker unter 52 Besuchern anzurichten. Als ihm das nicht gelang, erschoss er eine Passantin und in einem Dönerimbiss einen jungen Mann. Antisemitismus ist eine Schande für unser Land – und antisemitische Vorurteile sind erschreckend lebendig.

Martin Ellerich

Ein Mitglied der jüdischen Gemeinde steht vor der Synagoge in Halle neben Gedenkkränzen. Ein Jahr nach dem rechtsterroristischen Anschlag am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur in Halle wurde mit Veranstaltungen und Gebeten der Opfer gedacht. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Was könnte ein größerer Beweis des Vertrauens in die Deutschen und ihren demokratischen Rechtsstaat sein als die Tatsache, dass nach dem Holocaust wieder Juden hier im Land leben. Mehr noch: Die jüdischen Gemeinden sind in den vergangenen 30 Jahren durch Zuzug aus der ehemaligen Sowjetunion deutlich gewachsen.

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