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Kommentar: Machtkampf in der AfD nach dem Kalbitz-Rauswurf

Die Angst der AfD vor dem Verfassungsschutz

Nach dem Rauswurf des Brandenburger Landeschefs Andreas Kalbitz aus der AfD ist ein offener Machtkampf zwischen dem rechtsnationalen Parteiflügel und den Unterstützern des Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen entbrannt. Kalbitz’ Rauswurf ist nichts als der Versuch der AfD, über ihren wahren Charakter hinwegzutäuschen, kommentiert unser Redaktionsmitglied Martin Ellerich.

Martin Ellerich

Die AfD-Rechtsausleger Andreas Kalbitz und Björn Höcke sind das wahre Machtzentrum in der AfD. Foto: dpa

Die unangenehme Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes scheint den AfD-Oberen einen tüchtigen Schrecken eingejagt zu haben. Erst die formelle Auflösung des in weiten Teilen rechtsextremen „Flügels“, jetzt der Parteiausschluss des Rechtsauslegers Andreas Kalbitz. Nur: Beides kann über den wahren Charakter der Partei nicht hinwegtäuschen. Der Wolf hat Kreide gefressen, nicht mehr und nicht weniger. „Selbstverharmlosung“ hat der rechte Vordenker Götz Kubitschek diese Strategie einmal genannt. Co-Parteichef Jörg Meuthen müht sich um einen bürgerlich-konservativen Anstrich für die AfD – nur wollen sich die dicken braunen Flecken einfach nicht übertünchen lassen.

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