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Kommentar

Die Grüne Woche in Berlin: Gezielter ausrichten

Wohl selten stand die Landwirtschaft so im Zeichen einer gesellschaftspolitischen Debatte wie zu dieser Grünen Woche in Berlin.

Frank Polke

Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, spricht bei einer Veranstaltung des Bundes der Deutschen Landjugend auf der Grünen Woche. Foto: Annette Riedl/dpa

Die Herausforderung, vor allem im Bereich der Tierhaltung einen zukunftsfähigen Ausgleich zwischen ökonomischen Gegebenheiten und ökologischen Herausforderungen zu erzielen, wurde bei vielen Begegnungen zwischen Landwirten, Umweltschützern und Fachleuten deutlich.

Agrarministerin Julia Klöckner bleibt dabei ihrer Linie treu, sich zunächst als Anwältin der Steuerzahler zu positionieren. Der CDU-Politikerin ist klar, dass ihre Partei zwar viel im landwirtschaftlich geprägten Milieu zu verlieren hat, die überwiegende Mehrheit der Wählerschaft aber wenig bis nichts mit diesem zu tun hat und zunächst den sorgsamen Umgang mit Geld erwartet und positiv goutiert. Doch mit unverbindlichen Erklärungen ist nichts gewonnen.

Die Subventionen müssen effektiver auf das Ziel ausgerichtet werden, einer zukunftsfähigen Agrar-Wirtschaft dienen zu können – und den Schutz der Artenvielfalt, der Qualität des Bodens und des Wassers sowie den Tierschutz zu verbessern.

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