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Kommentar

Erfurter CDU lässt sich von der AfD vorführen

Die Thüringer AfD-Fraktion ist erwartungsgemäß mit einem Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) gescheitert. Ihr Vorsitzender Björn Höcke erhielt bei der Abstimmung am Freitag im Landtag in Erfurt nur die Stimmen seiner AfD. Wie angekündigt, nahmen die 21 CDU-Abgeordneten an der Abstimmung nicht teil und blieben auf ihren Plätzen sitzen. Sie hätten mit „Nein!“ stimmen sollen, meint unser Kommentator Martin Ellerich.

Von Martin Ellerich

Björn Höcke (Bild), Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag, ist mit einem konstruktiven Misstrauensvotum gescheitert, durch das er Bodo Ramelow ablösen wollte. Foto: Foto: Bodo Schackow

Ein Mann, den das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) als Rechtsextremisten bezeichnet. Aufgestellt als Ministerpräsidenten-Kandidat von der Thüringer AfD, die ebenfalls nicht umsonst im Visier der Verfassungsschützer steht. Und demokratische Abgeordnete drücken sich vor der Wahlentscheidung? Sie bleiben sitzen, statt laut „Nein!“ zu sagen? Ein Thüringer Trauerspiel.

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