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Kommentar

Es droht eine Klimakatastrophe

Mit eindringlichen Worten hat das Weltwirtschaftsforum (WEF) kurz vor seiner Jahrestagung in Davos Politiker und Unternehmen zum sofortigen gemeinsamen Handeln gegen den Klimawandel aufgerufen. Es wird Zeit, das Thema endlich ernst zu nehmen, kommentiert Redakteur Mirko Heuping.

Mirko Heuping

Touristen stehen vor Eisbergen in der Gletscherlagune Jökulsarlon im Süden des Islands. Diese fallen immer stärker den warmen Temperaturen zum Opfer. Foto: dpa

Sowohl der Brexit als auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China wirken wie ­lächerliche Sandkastenzankereien im Vergleich zu dem, was der Welt­wirtschaft aufgrund des fortschreitenden Klimawandels droht. Doch trotz großer Versprechen erreicht kaum ein Land dieser Erde die selbst gesteckten Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung.

Die ungezügelte Profit- und Wachstumsgier ver­nebelt den Blick auf ­drohende Konsequenzen. Mächtige Staatschefs wie Donald Trump zweifeln sogar den Anteil der Menschen an der sich abzeichnenden ökologischen Katastrophe an, anstatt endlich aufzuwachen. Dabei bedeutet der Klimawandel so viel mehr als das qualvolle Verenden süßer Koalas am anderen Ende der Welt. Die Folgen der Erderwärmung werden – sofern diese nicht effektiv eingeschränkt wird – für einen wirtschaftlichenSchaden nie da gewesenenAusmaßes sorgen. Langfristig drohen weltweite Verteilungskämpfe, Hungersnöte und viele Tote durch Naturkatastrophen.

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