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Kommentar: Entspannter Rosenmontagszug

Fest des Frohsinns

Das Wetter – spitze. Die Wagen – origineller, als manche zuvor orakelt hatten. Und die Stimmung in der Stadt – betont entspannt. Münster erlebte einen wunderschönen Rosenmontagszug. 

Ralf Repöhler

Über 80.000 Menschen feierten bei frühlingshaften Temperaturen ein Fest des Frohsinns in nicht gerade einfachen Zeiten.

Die Angst vor latenten Anschlägen und die hohe Polizeipräsenz hielten vielleicht manche Familie doch von einem Besuch ab, jedenfalls waren weniger Menschen als in früheren Jahren auf den Straßen. Aber: Offensichtlich viele Flüchtlinge hatten sich unter die Besucher gemischt und lernten so den Straßenkarneval lieben.

Das politische Weltgeschehen auf den Motivwagen war dünn gesät. Spitze: Die Schlossgeister als Mexikaner. Selbst die Freiheitsstatue schlägt die Hände vors Gesicht, weil Trump eine Mauer bauen will. Ein neues Preußen-Stadion fuhr gleich zweimal mit: Die Obergeister träumen von der Fiffi-Gerritzen-Arena, der Coerder Carnevals Club vermisst Baufortschritte bei Stadion, Hafen und Umgehungsstraße.

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Und der Prinz? Ingo I. gab als Stimmungsmacher wieder Vollgas. Ein großer Redner ist er nun mal nicht, dafür aber ein Prinz mit dem Herz auf dem rechten Fleck, für den der Karneval der Hit ist. Ralf Repöhler

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