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Kommentar

Flüssigerdgas aus Katar: Moral und Geschäft

Katar will von 2026 an Flüssigerdgas nach Deutschland liefern. Bundespolitiker zeigen sich zufrieden mit dem Deal. Moment: Gab es da nicht ein Problem mit Menschenrechten im Land des WM-Ausrichters? Ein Kommentar.

Ein Spezialschiff für Flüssigerdgas fährt in einen deutschen Hafen ein. Foto: IMAGO/Jens Koehler

Hier die hitzige Debatte um die „One Love“-Binde oder den Verzicht aufs Fußball-Schauen. Dort die Freude über den Erdgas-Deal mit Katar. Oder: Vor den Winterspielen 2020 gipfelte die berechtigte Kritik an der zunehmenden Unterdrückung der Uiguren in Forderungen nach einem Fernbleiben der deutschen Minister aus Peking, zugleich freuen sich Aktionäre über hohe Absätze der deutschen Autoindustrie in China, Verbraucher über das neue Handy aus fernöstlicher Produktion. Wie passt das zusammen? Kennt das Geschäft keine Moral? Gelten für den Handel und den Konsum andere moralische Maßstäbe als für den Sport?

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