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Übergriffe in Köln

Gefährlicher Kontrollverlust

Wie steht es um die innere Sicherheit? Nicht gut, wenn ein marodierender Männer-Mob im Schatten des Kölner Doms und weitere Meuten andernorts die Silvester­freude zu üblen Attacken gezielt auf Frauen nutzen können. Ein Kommentar.

Wolfgang Kleideiter

In der Silvesternacht kam es am Hauptbahnhof in Köln zu Dutzenden Übergriffen auf Frauen. Foto: dpa

Fast 100 Anzeigen, aber bisher kein Täter ermittelt – ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen in der Domstadt.

Zu lange weggeschaut? Zu lange viele Vergehen geduldet? Die Nacht in Köln, über die anfangs nicht einmal offen informiert wurde, hat eine Vorgeschichte. Auch Missbrauchstäter und Diebe führen sich erst derart respekt- und hemmungslos auf, wenn sie nichts zu fürchten haben und Polizisten verhöhnen können.

Offenheit und Willkommenskultur dürfen nur denen gelten, die die Grundregeln unseres Zusammenlebens achten. Die Gewalt- und Straftäter in Köln sollen überwiegend nordafrikanischer und arabischer Herkunft sein. Die dortigen Gesellschaften praktizieren in einer erschreckenden Doppelmoral die strenge Überwachung der Frau und bieten dem Mann eine fast grenzenlose Freiheit. Lebensregeln, die den hiesigen wesentlich widersprechen. Gerade im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsstrom muss geklärt sein, wie der Staat mit seinen Grundrechten darauf reagieren will. Der zunehmende gefährliche Kontrollverlust ist nicht weiter hinnehmbar.

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