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Kommentar

Grenzen des Planbaren: Atom-Ausstieg in Deutschland ist unumkehrbar

Vor zehn Jahren löste ein Tsunami die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima aus. Während Umweltverbände und Kirchen zum Jahrestag eine möglichst rasche und konsequente Energiewende anmahnen, sehen andere in der Kernkraft eine Chance im Kampf gegen den Klimawandel. Ein Kommentar unseres Redaktionsmitgliedes Martin Ellerich.

Martin

Rauch steigt im März 2011 über dem japanischen Katastrophen-Kernkraftwerk Fukushima Daiichi auf. Vor zehn Jahren, am 11. März 2011 verursachten ein Erdbeben und ein Tsunami dort einen Super-GAU. Foto: TEPCO/EPA/dpa

Es war eine 180-Grad-Wende, die Angela Merkel 2011 hinlegte: Gerade noch verlängerte Laufzeiten für die deutschen Kernkraftwerke, nun die Rückkehr zum schnellen Ausstieg. Die Bilder aus Fukushima hatten die Kanzlerin be­eindruckt, die Physikerin nachdenklich gemacht. GAU heißt zwar „größter anzunehmender Unfall“, aber die meisten Bundesbürger dürften nicht angenommen haben, ein GAU könne sich in einem Hochtechnologieland ereignen. Ja, in den maroden Meilern der Sowjetunion – aber im perfekten Japan?

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