1. www.wn.de
  2. >
  3. Kommentar
  4. >
  5. Handlungsbedarf trotz unsicherer Prognose: Stochern im Nebel

  6. >

Kommentar

Handlungsbedarf trotz unsicherer Prognose: Stochern im Nebel

Immer wieder gibt es neue Konjunkturprognosen. In der zweiten Jahreshälfte soll nun der Aufschwung kommen. Doch Vieles ist noch unklar.

Jürgen Stilling

In der zweiten Jahreshälfte dürfte der Aufschwung kommen. Foto: dpa

Mit dem Ende der Corona-Beschränkungen werden sich im Herbst zwei ökonomische Indikatoren ändern: die Konjunktur- und die Arbeitsmarktlage. Während das Wachstum kräftig anziehen dürfte – wenn auch wegen der langen Dauer der dritten Pandemiewelle geringer als erhofft –, wird die bislang noch ausgesetzte Pflicht zur Insolvenzanmeldung eine Pleitewelle auslösen. Damit steigt dann unausweichlich die Zahl der Erwerbslosen, daran ändert auch der Fachkräftemangel in einigen Branchen nichts. Die wirtschaftliche Zukunft ist also nicht rosig, sondern eher nebulös.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!