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Kommentar: Baerbock in Kiew und Moskau

In der Höhle des Bären

Annalena Baerbock versucht sich als Krisendiplomatin in Kiew und Moskau in einer heiklen Mission – währen Kanzler Scholz sich in Spanien von seinem sozialistischen Freund Sanchez loben lässt. Und auch sonst macht die SPD es der grünen Außenminister nicht leicht. Der Westen und die Ukraine sind Leidtragende. Ein Kommentar.

Von Claudia Kramer-Santel

Auf diesem Foto der Pressestelle des ukrainischen Außenministeriums hört Dmytro Kuleba, Außenminister der Ukraine, Annalena Baerbock, Außenministerin von Deutschland, während ihres Treffens in Kiew zu.  Foto: dpa

Antritts­besuch – eine Verharmlosung der Reise von Annalena Baerbock. Es geht um Krisendiplomatie in der Ukrainefrage, und diese Mission führt sie in die Höhle des Löwen bzw. Bären. Der russische Außenminister Lawrow ist einer der bissigsten Spitzendiplomaten und hat zuletzt Josep Borrell vorgeführt wie einen Bittsteller aus einer Bananenrepublik. Politisch hat der wichtigste EU-Außenpolitiker sich davon bis heute nicht erholt. Baerbock wird auf alles vorbereitet sein.

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