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Kommentar

Keine Sympathiepunkte für die Besetzung des Kraftwerks Datteln 4

DerHambacher Wald wird erhalten – und damit verlieren die Braunkohlegegner ihr so wirkungsvolles Widerstandssymbol. Da kommt es gerade recht, dass Bund, Länder und der Energiekonzern Uniper mit dem Anfahren des ewig umstrittenen Kraftwerks Datteln 4 einen neuen Kristallisationspunkt für die Proteste von Anti-Kohle- und Klimaschutzaktivisten anbieten.

Hilmar Riemenschneider

Aktivisten stehen vor dem Steinkohlekraftwerk Datteln 4 mit einem Transparent. Foto: Caroline Seidel/dpa

Dass sich die Demonstranten dorthin aufmachen, war zu erwarten: Im Jahr des Kohleausstiegs noch ein Kohlekraftwerk in Betrieb zu nehmen, ist auf den ersten Blick auch widersinnig. Und die Debatte über Sinn oder Unsinn wird so lange befeuert, solange keine überzeugende, seriös gerechnete CO2-Bilanz für die Ausgleichsmaßnahmen auf dem Tisch liegt. Klar muss aber sein, dass diese Auseinandersetzung über einen Teilaspekt des beschlossenen Kohleausstiegs keine Gewalt und keine Gesetzesverstöße rechtfertigt.

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