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Kommentar zur Documenta-Chefin

Rücktritt reicht nicht

Münster

Mit dem überfälligen Rücktritt von documenta-Chefin Sabine Schormann ist es nicht getan. Man gewinnt den Eindruck, die Leitung wolle das Thema Antisemitismus einfach aussitzen. 

Von Claudia Kramer-Santel

Sabine Schormann tritt als Generaldirektorin der documenta zurück. Foto: imago Foto: IMAGO/Rüdiger Wölk

Endlich: Der Rücktritt der documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann war überfällig. Es geht bei den Vorwürfen um viel mehr als „nur“ ein missglücktes „Wimmelbild“, das trotz deutlich antisemitischer Darstellungen im Herzen Kassels aufgestellt wurde. Wobei allein der halbherzige Umgang mit diesem Teil des Skandals genug aussagt: Erst wird es nur „verhüllt“ – was sinnfällig zum Thema verdeckter Antisemitismus passt. Später erst wird es abgeräumt.

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