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Kommentar

Lebensschutz schwindet: Bundestag streicht den Paragrafen 219a

Münster

Der seit so vielen Jahren umstrittene Paragraf 219a zum Werbeverbot für Abtreibung ist nun Geschichte. Überraschend kommt das nicht. Spitzenvertreter der katholischen und der evangelischen Kirche sehen die Rechtslage allerdings anders.

Von Johannes Loy

Schild bei einem Protest gegen Paragraf 219a StGB (Archivbild). Der Paragraf regelt das Verbot, für Schwangerschaftsabbrüche zu werben. Foto: Silas Stein/dpa

Überraschend kommt das nicht. Mit den Stimmen der Ampel-Koalition hat der Bundestag den Paragrafen 219a aus dem Gesetzbuch gestrichen. Bislang untersagte dieser Passus das Anbieten, Ankündigen oder Anpreisen von Schwangerschaftsabbrüchen aus finanziellem Vorteil heraus oder in einer grob anstößigen Weise.

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