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Kommentar

Waffenlieferung an die Ukraine: Der Zauder-Kanzler

Münster

Waffenlieferungen aus Deutschland bleiben ein Thema. Dienstagabend schließlich bewegte sich der Kanzler – zumindest ein wenig. Kiew soll sich Rüstungsgüter von einer Liste aussuchen - Deutschland zahlt. Ein Kommentar.

Von Elmar Ries

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf der Auftaktkundgebung zum Landtags-Wahlkampf der SPD. Foto: Markus Scholz/dpa

Wer in diesen Tagen aufs politische Berlin schaut, kann sich zweier Eindrücke nicht erwehren: Da ist zum einen ein ans Fremdschämen grenzendes Unverständnis über das Schweigen von Kanzler Olaf Scholz zur immer drängenderen Frage nach der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Und zum anderen ein erstauntes Wundern über das Binnenverhältnis der sich anfangs so famos harmonisch präsentierenden Regierungsampel. Wer Vertretern von Grünen und FDP lauscht, gewinnt den Eindruck, sie befänden sich in der Opposition.

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