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Kommentar

Kursschwankungen des Bitcoin: Finger weg vom Schein-Geld

Echtes Geld ist das wohl nicht, was mit Bits und Bytes im Internet erzeugt wird und als Kryptowährung Bitcoin inzwischen sogar für Termingeschäfte an der Wall Street zugelassen ist.

Jürgen Stilling

Der Kurs des Bitcoin schwankt stark, am Donnerstag ging es kräftig nach unten. Foto: Colourbox.com

Der gewaltige Kursanstieg des Internet-Produkts hat in den vergangenen Monaten auch manchen Kleinanleger aufhorchen lassen. Kann man nicht auch schon mit dem Einsatz weniger Euro am großen Geschäft partizipieren?

Theoretisch ja. Es gibt im Internet zahlreiche Anbieter, die mit Bitcoins handeln und die jedermann Offerten machen. Doch Vorsicht: Wer höhere Renditen will, als die mageren 0,01 Prozent Zinsen, die derzeit auf den meisten Tagesgeldkonten und Sparbüchern gezahlt werden, hat viele seriöse Alternativen: Fonds und Aktien können für risikobereite Sparer eine empfehlenswerte Geldanlageform sein. Der Bitcoin ist keine.

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Zum einen sind die ex­tremen Kursschwankungen des elektronischen Geldes vollkommen unberechenbar. Hinzu kommt, dass keine staatliche Stelle, wie etwa eine Notenbank, der Erzeuger dieser Schein-Währung ist, sondern unbekannte Internetnutzer. Deshalb: Finger weg vom Bitcoin, auch wenn exorbitante Kursgewinne scheinbar den Weg zum mondänen Leben eines Multimillionärs ebnen. Jürgen Stilling

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