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Pläne für Musikcampus mit Kongresshalle

Münsters ewiger Traum

Die Absichtserklärung von Oberbürgermseister und Universitätsspitze – drei Wochen vor dem Ausscheiden von Rektorin Nelles – ist ein Paukenschlag. Ein Musikcampus samt Kongresshalle nimmt den Traum vieler Münsteraner wieder auf, die sich vor Jahren für eine Musikhalle auf dem damaligen Hindenburgplatz einsetzten. Ein Kommentar.

Ralf Repöhler

Stadt und Universität prüfen den Bau eines Musikcampus auf dem Gelände des ehemaligen pharmazeutischen Instituts an der Hittorfstraße/Ecke Einsteinstraße, wo noch das ehemalige Pharmaziegebäude steht. Foto: Oliver Werner

Geplatzt waren die Pläne in einem Bürgerentscheid, der die Stadtgesellschaft vielleicht bis heute spaltet. Viele haben indes die Hoffnung auf eine moderne Veranstaltungsstätte nicht begraben. Sie fehlt dem Oberzentrum Münster – genauso wie der Uni eine eigene Halle für ihre zahlreichen Kongresse.

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Die Stadt Münster und die Westfälische Wilhelms-Universität prüfen den millionenschweren Bau eines Musikcampus zwischen Coesfelder Kreuz und Schlosspark.

Zwei Punkte könnten Münsters ewigen Traum tatsächlich wahr werden lassen. Zum einen wird die Halle mit einem Musikcampus verbunden. Kultur mit universitärer und schulischer Bildung zu verknüpfen, könnte vor allem bei der Finanzierung mit Blick auf Landesmittel der Schlüssel sein. Zum anderen trennen sich OB und Uni bei der Standortsuche vom Schlossplatz, über dessen Gestaltung wohl noch in Jahrzehnten gestritten wird.

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