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Kommentar

Nord Stream 2 als doppeltes Druckmittel: Zittern wegen Moskau

Russland dringt auf eine zügige Entscheidung über den Start der Gas-Pipeline Nord Stream 2. Die Gründe dafür sind offensichtlich, meint unser Kommentator.

Von Martin Ellerich

Ein rot-weißes Absperrband hängt vor der Übergabestation der Pipeline in Lubmin. Ob jemals Gas durech Nord Stream 2 fließen wird, ist offen. Foto: Foto: dpa

Ein „ganz unpolitisches“ Projekt sei Nord Stream 2, behauptet Kanzler Olaf Scholz. Unpolitisch? Die Nordsee-Pipeline, wegen der Donald Trump auf Sanktionen gegen Deutschland drängte? Die Gas-Röhre, wegen der die von Berlin und Moskau umgangenen EU-Ostländer in Brüssel Sturm liefen? Das Projekt, das zu den potenziell wichtigsten Sanktionsmöglichkeiten gegen Russland gehört, sollte Moskau seine an den Grenzen der Ukraine aufmarschierte Riesenarmee tatsächlich Richtung Kiew in Bewegung setzen?

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