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Kommentar zur Parlamentswahl in Schottland

Polemik contra Vernunft

Glasgow

Mehr als 130 Kommunalwahlen in England, dazu Parlamentswahlen in Schottland und Wales: Das Vereinigte Königreich erlebt einen „Super-Donnerstag“. Ein Kommentar.

Dorle Neumann

Nicola Sturgeon (r), Erste Ministerin von Schottland und Vorsitzende der Schottischen Nationalpartei (SNP), und die Wahlkandidatin Roza Salih machen gemeinsam ein Foto. Foto: Jeff J Mitchell/PA Wire/dpa

Wie sich die Zeiten ändern. Früher hat es kaum jemanden auf dem europäischen Kontinent interessiert, wenn in Schottland gewählt wurde. Doch dann begann das Rumoren nördlich des Ha­drianswalls. Deshalb leitete die Labour-Regierung unter Tony Blair nach der Machtübernahme 1997 die „Devolution“ ein, die den Landesteilen Wales, Schottland und Nordirland mehr Eigenverantwortung zuschreibt. 1999 wurde das schottische Regionalparlament wieder eröffnet – und Blair hoffte, damit alle Rufe nach der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich im Keim zu ersticken.

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