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Kommentar

Raus auf die Straße mit den mobilen Impfteams

Noch nie war es so einfach, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, wie heute. Dennoch hat die Impfkampagne deutlich an Fahrt verloren. Was tun? Ein Kommentar.

Anne Eckrodt

Aufgezogene Spritzen mit den Wirkstoffen von Johnson & Johnson (l) sowie Biontech/Pfizer liegen in zwei Schalen. Foto: Daniel Karmann/dpa

Wurden noch vor einem Monat bundesweit pro Tag weit über eine Million Menschen geimpft, sind es aktuell gut 400 000. Mit 52 Prozent ist gerade mal gut die Hälfte der Gesamtbevölkerung voll geschützt. Von einer Herdenimmunität sind wir damit meilenweit entfernt.

Kreative Ideen müssen her

Wenn die Angebote im Impfzentrum oder beim Hausarzt gerade bei jungen Erwachsenen nicht ziehen, müssen nun andere, kreative und vor allem niedrigschwellige Ideen her, um die niedrige Immunisierungsquote in dieser Altersgruppe zu erhöhen. Warum nicht mit mobilen Impfteams dorthin gehen, wo sich die jungen Menschen aufhalten?

Jeder Piks zählt

Und vor allem zu Zeiten, in denen sie anzutreffen sind. Ob das Universitäten, Schulen, Clubs, Einkaufszentren oder – wie jüngst von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann vorschlagen – Shisha- Bars sind. Am Ende ist es völlig gleich, wo wer geimpft wird. Jeder Piks zählt. Und davon braucht es gerade in der Gruppe der jungen Erwachsenen noch einige. Also raus auf die Straße, hin zu den Menschen.

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