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Kommentar

Richtungsentscheidung in der AfD: Rechts und noch rechter

Offiziell ist der völkisch-nationalistische „Flügel“ längst aufgelöst, tatsächlich greift er in der AfD nach der Macht, kommentiert unser Redaktionsmitglied Martin Ellerich die Spitzenkandidaten-Wahl in der Partei.

Martin

Alice Weidel und Tino Chrupalla wollen Spitzenkandidaten der AfD bei der Bundestagswahl werden. Die AfD steht vor dem nächsten Rechtsruck, denn die Chancen ihrer deutlich weniger prominenten Gegenkandidaten dürften deutlich geringer sein. Foto: dpa

Die ganz Rechten in der Rechtspartei wollen es wissen: Der aus Angst vor der Beobachtung durch den Verfassungsschutz offiziell aufgelöste, aber tatsächlich höchst lebendige völkisch-nationalistische „Flügel“ greift endgültig nach der Macht in der AfD. Indem sie das Team Tino Chrupalla und Alice Weidel ins Rennen um den Posten als Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl schicken, stellen die „Flügel“-Leute die Machtfrage. Und es ist wahrscheinlich, dass die seit ihrer Gründung als eurokritische „Professorenpartei“ immer weiter und weiter nach rechts gerückte AfD einen weiteren Rechtsruck hingelegt haben wird, wenn die Mitgliederstimmen ausgezählt sind.

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