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Kommentar

Schärfere Corona-Maßnahmen sind nötig

Die Omikron-Variante des Corona-Virus hat Deutschland erreicht. Das ging ziemlich schnell. Klare Kante statt markiger Worte ist nun das Gebot der Stunde: Kontaktbeschränkungen im Privaten, konsequent 2G, ein Ausbau der Impfoffensive und zur Not die Einführung der allgemeinen Impfpflicht. Weniger hilft nicht mehr. Ein Kommentar.

Von Elmar Ries

In diesem Café in Leipzig gilt die 2G-Regel. Foto: Sebastian Willnow/dpa (Symbolbild)

Als würden uns die altbekannten Corona-Varianten nicht schon genug beschäftigen, fällt gerade ein neuer Virus-Typ über die Welt her. Vielleicht noch aggressiver, womöglich noch infektiöser, auf jeden Fall angststeigernder. Der Ruf nach Kontaktbeschränkungen wird lauter, die Warntöne werden schriller. Doch was passiert?

Längst stehen Kliniken vor dem Kollaps, inzwischen werden Patienten bundesweit verlegt, die Infektionszahlen reißen jeden Tag die bestehenden Höchstmarken. Was muss eigentlich an der Virus-Front noch alles geschehen, damit die Verantwortlichen der Noch- und die der Bald-Regierung von wortreichem Reden zu effektivem Tun übergehen?

Appelle jedenfalls nützen nichts mehr. Jetzt hilft nur noch klare Kante. Bundesweit und sofort. Kontaktbeschränkungen im Privaten, konsequent 2G, ein Ausbau der Impfoffensive und zur Not die Einführung der allgemeinen Impfpflicht. Dass Hausärzte impfen dürfen, Zahnärzte aber nicht, ist niemandem zu erklären. Genauso wenig der länderspezifische Maßnahmen-Flickenteppich. Klar, die Inzidenzen sind teils gravierend unterschiedlich. Dennoch ist die Not überall riesengroß.

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