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Weltklimakonferenz

Staatschefs reisen mit Ballast zum Klimagipfel

Die Erderwärmung hat in diesem Jahr auf allen Kontinenten großen Schaden angerichtet. Dennoch hinkt die Staatengemeinschaft in ihren Klimaschutzbemühungen weit hinterher. Die Voraussetzungen für den Gipfel vom 7. bis zum 18. November in Scharm el-Scheich sind alles andere als optimal. Ein Kommentar.

Versammlungspräsident Alok Sharma (M) bei der COP 26, die im vergangenen Jahr in Glasgow stattfand. Damals sah es so aus, als schaffte die Weltgemeinschaft die Wende im Kampf gegen die globale Erwärmung. Foto: Christoph Soeder/dpa

Ein Buch hat Kapitel, ein Jahr hat Monate. Das ist auch 2022 so. Der Herbst ist so golden, so schön, dass man fast verdrängen mag, dass nun bald der Winter anbricht. Jene Jahreszeit, in der sich turnusmäßig die Weltgesellschaft zum Klimagipfel trifft. Und während die Tage bis zur Wintersonnenwende tatsächlich immer kürzer werden, muss und soll nun im ägyptischen Scharm el-Scheich so viel erledigt werden, als würden die Tage in Wahrheit länger.

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