1. www.wn.de
  2. >
  3. Kommentar
  4. >
  5. Teure Entsorgung von wildem Müll

  6. >

Kommentar

Teure Entsorgung von wildem Müll

Das stinkt doch zum Himmel: Nicht nur dass die Deutschen immer mehr Müll produzieren, viele lassen ihn nach der Grillparty im Park oder der Raucherpause vor dem Büro achtlos an Ort und Stelle zurück. Unter den Folgen leiden alle Lebewesen.

Mirko Heuping

Foto: Jens Kalaene/dpa (Symbolbild)

Potenziell schädliches Mikroplastik gelangt in Böden, Gewässer sowie in die Organismen von Tieren und Menschen. Zudem verursacht dieses Ver­halten Kosten, die mit rücksichtsvollem Verhalten ­minimiert werden könnten.

Die Hersteller von besonders schädlichem Einweg­plastik stärker zur Kasse zu bitten, ist eine Stellschraube, um das Problem abzumildern. Der Anreiz, vermehrt auf recycelbare Verpackungsmaterialien zu setzen und auf Umverpackungen ganz zu verzichten, wird dadurch verstärkt. Allerdings wäre es zu einfach, der Industrie alleine den Schwarzen Peter zuzuschieben.

Auch Kommunen und Privatpersonen müssen ihren Beitrag leisten. Gerade im Sommer sind zusätzliche Mülltonnen an öffentlichen Plätzen und in Parks ein sinnvoller Weg, um der Müllmengen Herr zu werden. Ganz zu schweigen von der Bereitschaft eines jeden, seinen Abfall mitzunehmen und ihn zu Hause zu entsorgen.

Startseite