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Kommentar

Gefährliche Bewegung: Verfassungsschutz muss die Querdenker genauer beobachten

Eigentlich waren die Proteste gerichtlich verboten worden, trotzdem hielten rund 5000 sogenannte „Querdenker“ am Wochenende die Berliner Polizei stundenlang in Atem. Viele ohne Masken, ohne Abstand. Absperrungen wurden durchbrochen, Journalisten angegriffen oder beleidigt. Der Verfassungsschutz muss bei dieser Bewegung noch viel genauer hinsehen, meint unser Kommentator Martin Ellerich.

Von Martin Ellerich

Trotz Verbots versammelten sich am Wochenende die sogenannten Querdenker in Berlin. Es gab Ausschreitungen und Rangeleien mit den Sicherheitskräften, Journalisten wurden beleidigt und angegriffen. Foto: Foto: Imago/Sabine Gudath

Wer die Herz-Luftballons sieht, die „Friede, Freiheit, Demokratie“-Transparente, der könnte die Querdenker für eine friedliche, freiheit­liche, demokratische Be­wegung halten. Das ist sie nicht, wie das Berliner ­Wochenende gezeigt hat. Sie ist das Gegenteil: gefährlich für die Demokratie.

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