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Kommentar

Wahlleute bestätigen Bidens Sieg: Es bleibt bizarr

Die Wahl Joe Bidens kann nicht darüber hinwegtäuschen: Donald Trump ist mehr als ein kurzes Phänomen und wird auch ohne formale Machtbefugnisse weitermachen. Es bleiben unruhige Zeiten.

Claudia Kramer-Santel

Joe Biden wird am 20. Januar zum neuen Präsidenten der USA ernannt. Foto: Patrick Semansky

Ein Blick ins US-Fernsehen reicht, um zu sehen, wie aufgewühlt das Klima in den USA auch über einen Monat nach der Wahl ist. Im Normalfall ist es nur eine Randnotiz, wenn die Mitglieder des „Electoral Colleges“ zusammenkommen, um den Sieg des gewählten Kandidaten formal zu bestätigen. Doch am Montagabend liefen reihenweise Live-Schaltungen aus entlegensten Bundesstaaten, um die Vorgänge zu dokumentieren. Warum? Die Demokraten befürchteten, dass es Wahlleute gibt, die dem Druck Trumps auf sie nicht standhalten. Doch alles war wie immer. Biden wurde gewählt, und sogar Waldimir Putin aus Russland gratuliert ihm nun. Die Institutionen in den USA funktionieren.

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