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Zeremonie für Afghanistan-Rückkehrer

Zeichen des Respekts

Dass die letzten deutschen Einheiten des Afghanistan-Einsatzes bei ihrer Ankunft in ihrer Heimat nicht von Spitzenpolitikern begrüßt wurden, belegt die fehlende Wertschätzung gegenüber den Soldatinnen und Soldaten. Jetzt sollte ihnen zumindest mit einem Großen Zapfenstreich vor dem Reichstagsgebäude die Ehre erwiesen werden.

Von Stefan Biestmann

Gedenkttafel in Masar-i-Scharif, Afghanistan Foto: Steffen Kugler/Bundesregierung Pool/dpa

Generäle oder Verteidigungsminister werden meist mit großem Brimborium feierlich verabschiedet. Aber als die letzten deutschen Einheiten des fast 20-jährigen Afghanistan-Einsatzes in der Heimat landeten, wartete nicht ein Spitzenpolitiker am Flugplatz, um die Soldaten zu begrüßen und ihnen zu danken. Das belegt die fehlende Wertschätzung gegenüber den 150 000 Soldatinnen und Soldaten, die am Hindukusch ihr Leben riskiert haben.

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