1. www.wn.de
  2. >
  3. Kommentar
  4. >
  5. Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine: Zentrale Steuerung ist unumgänglich

  6. >

Kommentar

Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine: Zentrale Steuerung ist unumgänglich

Münster/Berlin

Der barbarische Krieg in der Ukraine dauert bereits fast drei Wochen. Über 2,5 Millionen Menschen sind bereits aus ihrer Heimat geflüchtet, mehr als 135.000 von ihnen nach Deutschland. Der Ruf nach einer zentralen Steuerung des Zustroms wird lauter - zurecht. Ein Kommentar.

Von Anne Eckrodt

Menschen warten in einer Anlaufstelle für Flüchtlinge aus der Ukraine. Foto: dpa

Fast drei Wochen ist es her, dass Putin die Ukraine angegriffen hat. Seitdem sind bereits über 2,5 Millionen Menschen, überwiegend Frauen und Kinder, vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen. Mehr als 135. 000 von ihnen suchen aktuell Schutz in Deutschland. Und es werden noch mehr werden. Denn ein Ende dieses barbarischen Krieges ist nicht absehbar.

Nicht alleine mit Solidarität zu meistern

Dank eines bewundernswerten Einsatzes von Hilfsorganisationen, privaten Initiativen und Behörden laufen Versorgung und Unterbringung der Geflüchteten von Tag eins an. Da sich aber bereits abzeichnet, dass die Herausforderungen größer sein werden als 2015, ist eine zentrale Steuerung unumgänglich. Dass die Situation nicht alleine mit Solidarität zu meistern ist, hat auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser eingesehen.

Aber die Situation ist zu meistern und Deutschland wird sie meistern. Wir stehen dazu in der Pflicht, innerhalb der EU wie international. Dabei hilft es am Ende allen, den steten Zustrom der Menschen aus der Ukraine und deren Verteilung koordinierter zu lenken als bisher, und das nicht nur innerhalb Deutschlands. Und es bewahrt uns hoffentlich vor einer Neuauflage fremdenfeindlicher Angriffe gegenüber Geflüchteten.

Startseite
ANZEIGE