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Prozession unter Polizeischutz

„1000-Kreuze-Marsch“ und Gegendemo in Münsters City

Münster

Kirchenlieder auf der einen, Trillerpfeifen, Sprechgesänge und Sirenen auf der anderen Seite: Unter massivem Polizeischutz gingen am Samstagnachmittag rund 80 Teilnehmer der Gebetsprozession „1000 Kreuze für das Leben" durch die münsterische Innenstadt.

Von Wolfram Linke

Polizeikräfte schützten am Samstag den „1000-Kreuze-Marsch“ durchs Münsters Innenstadt.  Foto: Wolfram Linke

Zur Verbildlichung ihres Anliegens trugen die Teilnehmenden neben einer Madonna unter anderem auch weiße Kreuze und einen Kindersarg. Zahlreiche Gegendemonstranten versuchten unterwegs immer wieder, den Zug entweder vom Rand her oder aus den Seitengassen der Ludgeristraße zu stören. Die Polizeikräfte griffen zum Schutz der Prozession rigoros durch, wenn ihren Anweisungen zuwidergehandelt wurde.

Parallel dazu veranstaltete das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung nach einem Demonstrationszug vom Bahnhof zum Prinzipalmarkt eine Kundgebung mit mehreren Hundert Demonstrierenden. Das Bündnis kämpft für das Recht auf selbstbestimmte Familienplanung und Sexualität sowie für das Recht auf einen legalen und sicheren Schwangerschaftsabbruch.

Wolfgang Hering, Versammlungsleiter der Prozession sowie Gründer und Präsident von „EuroProLife“, erinnerte zum Auftakt im Rahmen einer Kundgebung auf dem Aegidiikirchplatz an das Leben und Wirken der münsterischen Kardinals Clemens August Graf von Galen. Die Initiative kämpft für den Schutz ungeborenen Lebens. Der mittlerweile 19. Gebetszug endete am Denkmal von Kardinal von Galen auf dem Domplatz.

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