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Aktionstag zugunsten der Seenotrettung von Migranten

150 Demonstranten fordern stärkeres Engagement Deutschlands

Münster

Einem Aufruf diverser Seenotrettungs- und Geflüchtetenorganisationen zu einem europaweiten Aktionstag zugunsten der Seenotrettung von Migranten haben sich am Samstag in Münster Gruppen aus der Stadt und dem Münsterland angeschlossen.

Von Klaus Möllers

Am Hafenplatz startete am Samstagmittag der Demonstrationszug mit rund 150 Teilnehmern. Foto: Klaus Möllers

Vom Hafenplatz aus zogen am späten Mittag etwa 150 Personen zu einer Demonstration los, um sich für ein stärkeres Engagement Deutschlands und der Europäischen Union für in Seenot geratene Migranten einzusetzen. „Seenotrettung ist kein Verbrechen“, wurde auf Plakaten getitelt, „Menschenrechte sind unverhandelbar“ und „Die einen ertrinken im Überfluss, die anderem im Mittelmeer“.

Veranstalter der Aktion waren die Sea-Eye-Gruppe Münster und „Seebrücke“-Gruppen aus dem Münsterland. Laut Mitorganisator Marvin Chalupka nahmen auch örtliche Gruppen aus Osnabrück, Dortmund und Bielefeld teil.

Die lokalen Organisatoren hatten in ihrem Aufruf zuvor unter anderem eine klare Ansage gemacht, das Thema in der momentanen Wahlkampfzeit nicht parteipolitisch zu instrumentalisieren: „Parteiflaggen sind nicht erwünscht“, hieß es.

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