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Erster Spatenstich für Projekt der Wohn- und Stadtbau

162 Wohnungen in Gievenbeck

Münster

Auf dem Gelände der früheren Oxford-Kaserne in Gremmendorf tut sich was: Das städtische Unternehmen Wohn- und Stadtbau hat mit der Erstellung von 162 Wohnungen begonnen.

wn

Beim ersten Spatenstich in der ehemaligen Oxford-Kaserne in Gievenbeck waren unter anderem Wohn- und Stadtbau-Chef Dr. Christian Jäger (2.v.l.), Aufsichtsratsvorsitzende Sylvia Rietenberg (3.v.l.) und Oberbürgermeister Markus Lewe (M.) anwesend. Foto: Peter Mint

Auf dem Baufeld im Nordwesten der ehemaligen Oxford-Kaserne in Gievenbeck rollen jetzt die Bagger. Das städtische Unternehmen Wohn- und Stadtbau baut das Wohnquartier „Wohnen mit Aussicht“. Insgesamt entstehen in neun Gebäuden 104 öffentlich geförderte Mietwohnungen, 17 frei finanzierte Mietwohnungen, eine Gästewohnung, eine Minimarkt und 40 Eigentumswohnungen. Das teilt die Wohn- und Stadtbau in einer Presseerklärung aus Anlass des ersten Spatenstichs mit. Mit diesem Projekt entstehe ein Wohnviertel mit „einer unverwechselbaren Identität“. Der große Grünflächenanteil sorge für eine hohe Aufenthaltsqualität, so Geschäftsführer Dr. Christian Jaeger.

Neun Gebäude aus hellem sandsteinfarbigen Klinker bilden eine aufeinander abgestimmte Gruppe, die zum Inneren hin einen Hof schaffen werden. „Mit dieser Architektur wird dieses künftige Quartier durch viele gemeinschaftliche Aufenthalts- und Aktivitätsbereiche ein Garant für eine harmonische Nachbarschaft. Familien werden sich wohlfühlen und ihren Lebensmittelpunkt hier finden“, freut sich Oberbürgermeister Markus Lewe beim ersten Spatenstich.

Dachbegrünung und Photovoltaikanlagen

„Die Gestaltung und Lesbarkeit von architektonischen Räumen sind uns wichtig. Ein Fokus unserer Arbeit liegt auf der Fassadengestalt und deren Materialisierung. Der für das Wohnquartier entwickelte Materialkanon aus Klinker, Holz, Stahl und Putz ist wertig und harmonisch im Zusammenspiel und stärkt die städtebauliche Figur“, erklärt Architekt Jens Mayerle vom Architekturbüro 3pass aus Köln, das den Architektenwettbewerb gewonnen hat.

Die klimaschützenden Aspekte haben einen ausgeprägten Stellenwert in diesem Bauvorhaben. So setzt man auf eine extensive Dachbegrünung, auf Photovoltaikanlagen und auf „eine wassersensible Freiraumgestaltung“, so die Formulierung der Pressemitteilung.

Das Wassermanagement sorge mit Rückhaltemulden für einen aktiven Grundwasserschutz und diene bei extremen Regenereignissen als Überflutungsvorsorge. „Dabei erfüllen diese Mulden noch weitere wichtige Funktionen. Durch die hohe Verdunstungsrate sind sie die »Klimaanlage im Quartier« und setzen zudem schöne landschaftliche Akzente“, berichtet Aufsichtsratsvorsitzende Sylvia Rietenberg.

Mobilitätsstation und Fahrradreparaturwerkstatt

Mit einer Mobilitätsstation im Zentrum des Quartiers wird die Förderung einer umweltverträglichen Mobilität fokussiert. Diese Station verfügt unter anderem über Car-Sharing, Bike-Sharing, und eine Fahrradreparaturwerkstatt. E-Ladestationen sollen das Angebot der E-Mobilität abrunden. Insgesamt werden 455 Fahrradstellplätze und 81 Auto-Stellplätze gebaut.

Die Entwicklung des Oxford-Quartieres wird durch das städtische Unternehmen Konvoy durchgeführt. Das Projekt auf dem 13 130 Quadratmeter großen Areal hat ein Volumen von circa 39 Millionen Euro.

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