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High Speed mit Verspätung

2016 sollen Münsteraner superschnell surfen können

Münster

Vor Jahren ist der Versuch gescheitert, Münster mit digitalem High-Speed-Netzen zu beglücken. Jetzt soll es doch was werden, sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. Er richtet mit High Speed für Private bis 2016.

wn

Besuch beim Bürgernetz: OB Markus Lewe wird gleich digital auf dem Pad aufgenommen. Foto: bn

2016 – darauf hofft Oberbürgermeister Markus Lewe – sollen Münsteraner mit Spitzengeschwindigkeit surfen können. „Ich bin in Gesprächen mit Anbietern“, sagte er am Donnerstag bei einem Wahlspaziergang in der City, „bis September läuft ein Genehmigungsverfahren bei der Netzagentur.“

Danach könnte es etwas werden mit dem High- Speed-Internet, dessen Einführung vor etlichen Jahren am mangelnden Interesse der Bürger gescheitert ist.

Diesmal ist die Lage technisch anders. Ging man vor Jahren davon aus, dass Glasfaserleitungen bis in jedes Haus verlegt werden müssten, reicht heute der gewohnte Hausanschluss – das dicke Kabel geht nur bis zum Verteilerkasten. Die Kosten sind geringer.

Nach dem gleichen System werden zunehmend münsterländische Gemeinden auf Tempo gebracht, auch in Hiltrup können Bürger mittlerweile schneller surfen.

Übrigens: Für die zahlreichen EDV-Unternehmen der Stadt wird sich nichts ändern – die haben längst Hochgeschwindigkeitsleitungen, so Lewe.

Thema des Wahlkampfspaziergangs war auch das freie W-Lan in der Stadt. Nasanin Bahmani, Datenexpertin des CDU-Kreisverbandes, erklärte, dass der Verein Freifunk Münster derzeit warte, ob die Vorratsdatenspeicherung gesetzlich beschlossen werde. Wenn die W-Lan-Anbieter nämlich die Daten ihrer Kunden speichern müssten, würde das dem Grundgedanken der Freifunker widersprechen.

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