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Die größten Schadensfälle

2021 wird ein Ausnahmejahr sein

Münster

Unwetter wie Quintia, die Münster 2014 den Jahrhundertregen bescherten, sind bezüglich der Schadenssumme nichts gegen die aktuellen Schäden der Flutkatastrophe vom Juli.

Von Karin Höller

Der Jahrhundertregen verursachte am 28. Juli 2014 große Überschwemmungen in Münster - wie hier am Hansaring. Foto: Foto: Matthias Ahlke

Der Klimawandel schlägt sich zunehmend in der Schadensbilanz der Versicherer nieder. Zu den größten Schadensereignissen der LVM-Sachversicherung gehören das Sturmtief Kyrill (2007) mit über 84 000 Schäden und einem Schadenaufwand von etwa 78 Millionen Euro sowie das Sturmtief Friederike (2018) mit Schäden in Höhe von 72 Millionen Euro, wie LVM-Sprecherin Nicola Flügemann bilanziert. Als lokales Unwetter sei vor allem „Quintia“ in Erinnerung geblieben, das Münster im Jahr 2014 einen Jahrhundertregen bescherte und insgesamt 4600 Schäden in Höhe von insgesamt 18 Millionen Euro verursachte. Nach diesem verheerenden Unwetter wurden dem LVM in Münster mehr als doppelt so viele Sachschäden gemeldet wie wenige Monate zuvor beim Pfingst-Unwetter „Ela“.

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