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Flucht auf dem Zweirad

24-Jähriger verliert „Konditionsvergleich“ mit Fahrradstreife

Münster

„Den kann ich wohl abhängen“, dachte sich offenbar ein 24-jähriger Radfahrer, als er von einem Fahrradpolizisten angehalten wurde. Doch der mehr als doppelt so alte Beamte gewann den „Konditionsvergleich“.

wn

Ein Fahrradpolizist verfolgte am Donnerstag einen flüchtenden Radfahrer. Foto: dpa (Symbolbild)

Das alte Sprichwort „doppelt gemoppelt hält besser“ schien sich am Donnerstag ein Radfahrer aus Münster gedacht zu haben. Der 24-Jährige radelte um 18.20 Uhr unbeleuchtet im Bereich Münster-Geist an einer Radstreife des Verkehrsdienstes der Polizei Münster vorbei. Der Beamte sprach ihn an und forderte ihn auf anzuhalten.

Doch stattdessen gab der 24-Jährige laut einer Mitteilung der Polizei „Kniegas“ und beschleunigte mit aller Kraft. Doch offenbar unterschätzte er die körperliche Konstitution des mehr als doppelt so alten Polizeibeamten. Nach einem etwa zweiminütigen „Konditionsvergleich“ musste der Jüngere einsehen, dass er dem Beamten nicht so einfach davon fahren konnte, berichtet die Polizei.

Der Anlass seines Fluchtversuches stellte sich dann auch schnell heraus: Er war zehn Minuten zuvor schon einmal von einem anderen Beamten angehalten worden und hatte 20 Euro Strafe zahlen müssen. Dieses ereilte ihn dann an Ort und Stelle ein zweites Mal.

Wichtiges, aber teures Telefonat

Doppelt erwischt wurde auch eine Frau, die ein offenbar sehr wichtiges Telefonat führen musste. Die 27-Jährige war einem Radpolizisten am Freitag an der Hammer Straße telefonierender Weise auf der Leeze aufgefallen. Der Beamte stoppte und verwarnte sie mit 55 Euro. Recht ungehalten fuhr sie im Anschluss davon.

Knapp fünf Minuten später traf der gleiche Beamte die Radfahrerin erneut im Bereich Umgehungsstraße. Auch dieses Mal telefonierte sie und musste wieder ein teures Lehrgeld entrichten.

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