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Mai-Kundgebung des DGB

300 Bürger kritisieren Freihandelskommen

Münster

Rund 300 Bürger folgten dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu einer Mai-Kundgebung. Kritik wurde unter anderem an den geplanten Freihandelsabkommen geübt.

wn

Rund 300 Bürger nahmen an der DGB-Maikundgebung teil. Foto: Oliver Werner

„Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!“: Unter diesem Motto folgten am 1. Mai rund 300 Bürger dem DGB-Aufruf zu einer Demonstration durch die münsterische Innenstadt mit anschließender Mai-Kundgebung auf dem Platz an der Stubengasse.

Mitglieder unterschiedlicher Einzelgewerkschaften und Parteien sowie Vertreter des Integrationsrates der Stadt Münster und Aktive der Schülervertretung beteiligten sich an der Kundgebung.

Kritik wurde unter anderem an Freihandelsabkommen wie TTIP und TiSA geübt, die zum Abbau von Arbeits-, Umweltschutz- und Verbraucherstandards führen würden. Verteidigt wurde indes der Mindestlohn, der in diesem Jahr in Deutschland zu zahlreichen neuen Beschäftigungsverhältnissen geführt habe, betonte der Bezirksleiter der IG Metall, Nordrhein-Westfalen, Knut Giesler.

Eine Lanze für die für mehr Gehalt streikenden Mitarbeiter in Sozial- und Erziehungsberufen brach zudem Peter Mai vom DGB-Stadtverband Münster. Mit Musikbeiträgen und internationalen Spezialitäten wurde am Nachmittag ein internationales Begegnungsfest auf der Stubengasse gefeiert.

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