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Zwei Tage Polosport und Picknick-Spaß

6000 Besucher beim 16. Polopicknick

Münster

Mehr als 6000 Besucher sahen beim 16. Turnier in Münster packenden Polosport, garniert mit Picknick-Spaß. Veranstalter Sebastian Schneberger hatte Pech und verdrehte sich sein Knie. Am Sonntag saß er jedoch wieder im Sattel.

Gabriele Hillmoth

Packenden Polosport haben acht Mannschaften am Wochenende beim 16. Polopicknick in Münster geboten. Trotz der Hitze schenkten sich die Spieler bei diesem Turnier, das nach Angaben von Polo-Coach Jan-Erik Franck zu den Top-Turnieren in Europa zählt, nichts. Foto: Matthias Ahlke

Schinkenschnittchen waren an diesem Wochenende am Hugerlandshofweg nicht gefragt. Die Besucher des 16. Polopicknicks in Münster packten dafür Tomaten, Möhrchen, frische Salate und viel Obst aus ihren Kühlboxen aus. Selters statt Sekt floss in Strömen. Mehr als 6000 Besucher sahen an zwei Tagen einen packenden Polosport, garniert mit viel Picknick-Spaß.

Pech hatte am Samstag Veranstalter Sebastian Schneberger. Der Polospieler verdrehte sich bei einem packenden Zweikampf sein Knie. „Die Jungs sind zäh“, meinte Turnierarzt Dr. Kai Rezai. „Morgen bin ich wieder auf dem Platz“, versprach Schneberger und hielt sein Versprechen.

Aber natürlich spielte am Wochenende nicht nur der Polosport eine große Rolle. Mindestens genauso wichtig war am Spielfeldrand das Sehen und Gesehenwerden. Und das nicht nur im Promi-Bereich, wo sich Sponsoren und Gäste tummelten.

Sehr viel gemütlicher ging es im Picknickbereich zu, wo viele Gäste ihre Decken ausgebreitet und ihre Liegestühle aufgeklappt hatten. Einzig Sonnenschirme hätten mehr sein können, obschon Organisatorin Rhea Gutperle schon mehr als üblich aufstellen ließ.

Trotzdem war das Wetter wie bestellt für das Turnier, das auch die münsterische Initiative „Frauen u(U)nternehmen“ lockte. Gut behütet sahen sie dem Spiel zu. „Ich habe die Spielregeln noch nicht ganz verstanden“, meinte Birgit Käufer, die mit Mechtild May-Hagemann über den Platz flanierte.

„Sonnenhüte sind der Verkaufsschlager“, meinte Lena Niestegge an ihrem Stand. Nebenan kümmerten sich Marco Reinhardt und Susan Werner um ein Becken, in dem verlockende 180.000 Liter Wasser sprudelten. Manch einer steckte zur Erfrischung seine Füße ins Wasser, auf dem Kinder paddelten.

„Wenn wir nicht in Urlaub sind, dann ist dieser Termin für uns Pflicht“, sagte Alex Stritzel, der den Sport mit Ehefrau Christian Raters und Cousine Claire Giesbert beobachtete. „Die Mädels dürfen Sekt trinken, ich freue mich über einen Kaffee, den sie mir spendieren.“ 20 Mitglieder der Studentenverbindung Rhenania von 1850 saßen gemütlich auf Bierbänken. Die Spielregeln waren für Günter Mecklenbrauck kein Problem: „Das Polospiel ist doch nichts anderes als ein Fußballspiel.“ Timea Seel aus Bayern mobilisierte ihre Freundinnen. Selbst das Geschirr der Großtante kam dafür an die Luft, freute sich Susanne Lisowski.

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