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Corona

665 Neuinfektionen und fast 4800 aktuell Infizierte in Münster

Münster

Hunderte Neuinfektionen, mehr aktuell Infizierte, mehr Corona-Patienten in Krankenhäusern: Die Corona-Zahlen in Münster steigen immer weiter an. Am Donnerstag wurde auch ein weiterer Todesfall gemeldet.

Zum zweiten Mal in dieser Woche hat das Gesundheitsamt in Münster mehr als  Foto: dpa-Zentralbild

Zum zweiten Mal in dieser Woche wurden in Münster innerhalb von 24 Stunden mehr als 600 Corona-Neuinfektionen bestätigt. Nach Angaben der Stadt wurden am Donnerstag 665 Neuinfektionen registriert. Das ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Die bislang meisten Neuinfektionen innerhalb eines Tages hat es am Dienstag gegeben (683).

Aktuell sind 4791 Münsteranerinnen und Münsteraner nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl erreicht täglich einen neuen Höchststand. Am Mittwoch lag die Zahl der aktuell Infizierten bei 4573, am Donnerstag der Vorwoche bei 3569.

Weiterer Corona-Todesfall in Münster

In Münster hat es außerdem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Ein 96-jähriger Mann mit Vorerkrankungen ist in einem Altenheim mit Covid-19 gestorben. Es ist bereits der zweite Todesfall in dieser Woche. Seit Pandemie-Beginn sind in Münster damit nun 146 Menschen an oder mit Corona gestorben.

Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle ist auf 22.879 gestiegen. 17.942 Menschen gelten mittlerweile als genesen - 446 mehr als am Mittwoch. 

Maskenpflicht wird verlängert

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat laut Robert-Koch-Institut (RKI) erneut einen deutlichen Sprung gemacht und liegt nun bei 814,2 (+66,7). Das ist der zweitniedrigste Wert im Münsterland, drei Kreise in der Region haben bereits eine Inzidenz von mehr als 1000. Die NRW-Inzidenz hat das RKI mit 991,8 angegeben.

Zehn Corona-Patienten auf Intensivstationen

In den Krankenhäusern in Münster werden aktuell 47 Covid-Patienten behandelt, fünf mehr als am Mittwoch. Zehn Patienten werden auf Intensivstationen behandelt (Mittwoch: sieben), sechs müssen künstlich beatmet werden (Mittwoch: sieben). Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer in einer städtischen Pressemitteilung: "Die Omikron-Welle hat die Krankenhäuser erreicht und führt dort bisher zwar zu weniger Intensivpatienten, kann aber aufgrund der extrem hohen Fallzahlen dennoch zu einer Überlastung führen." Die Krankenhäuser haben sich mit Notfallplänen seit Wochen auf die Situation vorbereitet.

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