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Fördergeld von der Bezirksregierung

99.000 Euro für Münsters Innenstadt

Münster

Finanzspritze zum Jahresende: Für die Stärkung der Innenstädte und Zentren hat die Bezirksregierung Münster rund 9 Millionen Euro für 32 Kommunen im Regierungsbezirk bewilligt. Wofür Münster seinen Anteil aufwenden will, gibt es bereits Pläne.

WN

Münster bekommt rund 99.000 Euro Fördergeld von der Bezirksregierung. Damit wird die Stadt Münster ein Zentren-Management aufbauen, Immobiliennutzungen umwandeln, Infoveranstaltungen abhalten und den Verfügungsfonds aufstocken. Foto: Matthias Ahlke

Die Bezirksregierung Münster bewilligt der Stadt Münster eine Zuwendung in Höhe von 99.000 Euro. Damit will die Stadt Münster ein Zentren-Management aufbauen, Immobiliennutzungen umwandeln, Infoveranstaltungen abhalten und den Verfügungsfonds aufstocken, heißt es in einer Mitteilung der Bezirksregierung.

Insgesamt hat die Bezirksregierung Münster für die Stärkung der Innenstädte und Zentren 9.198.343 Euro für 32 Kommunen im Regierungsbezirk bewilligt.

Strukturwandel des stationären Einzelhandels im Fokus

Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in NRW für das Jahr 2020“. Es hat das Ziel, die Innenstädte zu stärken und lebenswerte Zentren zu erhalten, die seit Jahrzehnten für die Stadtentwicklungspolitik von besonderer Bedeutung sind, heißt es.

Im Fokus stehe dabei der Strukturwandel im stationären Handel, der durch die Corona-Pandemie noch befeuert wurde. Durch Filialisierungen, Verlagerung von Einkäufen in den Online-Handel und coronabedingte Lockdowns haben die Innenstädte vermehrt mit Leerständen zu kämpfen, heißt es weiter. Das Sofortprogramm soll dabei helfen, die Handlungsfähigkeit der Kommunen zu stärken und Zeit zu gewinnen, um neue Lösungen zu entwickeln.

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