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Großeinsatz am Mittwoch

Polizei: Einsatz an der Aa war Fehlalarm

Münster

Fehlalarm: Die Rettungstaucher hatten ein vermeintlich in die Aa gefallenes Kind trotz akribischer Suche nicht finden können. Am Tag danach verdichten sich die Anzeichen für einen falschen Alarm.

Von Pjer Biederstädt

Zum Aa-Stauwehr an der Badstraße rückte die Feuerwehr zu einem Großeinsatz aus und suchte nach einem vermeintlich Ertrunkenen. Foto: Matthias Ahlke

Nachdem Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und DLRG am Mittwochnachmittag wegen einer vermeintlichen Notlage eines Kindes zu einem Großeinsatz am Aa-Wehr an der Badestraße gerufen worden waren, hat die Polizei den Einsatz am Tag danach als Fehlalarm eingestuft. Taucher hatten nach dem vermeintlich ins Gewässer gestürzten Kind gesucht, jedoch nichts gefunden.

Auch am Tag nach der großangelegten Suchaktion gingen bei der Polizei keine Vermisstenanzeigen ein, die zu dem Fall passen könnten, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Gruppe von Kindern, die einem städtischen Mitarbeiter den Hinweis auf die vermeintliche Notlage gegeben und sich danach entfernt hatte, konnte laut Polizei ebenfalls nicht ermittelt werden.

Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr

Allein die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort. Dazu sicherte die Polizei das Gebiet mit Kräften von Einsatzhundertschaften ab und die DLRG war mit sechs Fahrzeugen, einem Boot und acht Personen im Einsatz.

Fünf bis sechs Kinder hatten am Ufer der Aa an der Westerholtschen Wiese unweit des Landgerichts gespielt, als sie einen städtischen Mitarbeiter ansprachen. Ob er Rettungsschwimmer sei und helfen könne, hätten die Kinder im Alter von circa acht bis zwölf Jahren gefragt, die sich danach aber in Richtung Paulinum entfernt hätten. So gab der Einsatzleiter der Polizei die Geschehnisse wieder. 

Taucher suchen Wehr ab

Die 20 Meter vor und hinter dem Wehr wurden von Tauchern abgesucht. Diese Stelle ist deutlich tiefer (etwa zwei Meter) als die sonst flache Aa. Aber auch die flachen Bereiche wurden abgesucht. Nach etwa einer Stunde wurde die Suchaktion ohne Fund beendet. 

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