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Filmfestival Münster zeigt Beiträge aus der Region, Europa und Afrika

Abseits des Mainstreams

Münster

Vier Jahrzehnte sind seit der ersten Auflage des Filmfestival Münster vergangen. Grund genug für die Programmmacher, ab Donnerstag (16. September) zurückzuschauen. Aber auch die Zukunft des Kinos steht beim diesjährigen Festival auf dem Programm.

Seit 1981 widmet sich das Filmfestival Münster im Schloßtheater dem cineastischen Nachwuchs, Themen abseits des Mainstreams sowie Kinomachern außerhalb der bekannten Hochburgen Europa und Nordamerika. Foto: Thomas Mohn

Münsters Filmfans können sich auf einen ausgiebigen Festival-September im Schloßtheater freuen: Gleich drei Festivals haben sich zusammengeschlossen und bieten ab dem morgigen Donnerstag (16. September) zehn Tage lang Filmkunst, Diskussionen und Premieren aus der Region, aus Europa und Afrika.

Bevor die 19. Ausgabe des Filmfestivals Münster am Samstag (18. September) eröffnet wird, beleuchten die „Tage des Provinzfilms”, veranstaltet vom Filmservice Münsterland und dem Verein Die Linse, am Donnerstag- und Freitagabend mit Filmvorführungen und Po­diumsgesprächen die Chancengleichheit für Filmemacher sowie die Potenziale von Webserien, heißt es in der Ankündigung.

Verlängerung auf neun Tage

Das Filmfestival Münster selbst wird in diesem Jahr auf neun Tage verlängert und zeigt bis zum 26. September kurze und lange Filme aus der Region, aus Deutschland und ganz Europa in drei Wettbewerben und zahlreichen Rahmenprogrammen.

Der Fokus liegt dabei auf Nachwuchsfilmen und spannenden Entdeckungen abseits des Mainstreams. Das Festival widmet sich auf verschiedenen Ebenen der Zukunft des Kinos: In einem Symposium werden Perspektiven für den Fortbestand und die Erneuerung des Kino- und Festivalerlebnisses aufgezeigt. Jugendliche und junge Erwachsene sind darüber hinaus aufgerufen, aktiv beim Festival mitzuwirken.

Jubiläumsprogramm zur bewegten Festival-Geschichte

Es wird aber auch ein Blick zurück geworfen, denn 2021 werden die Filmwerkstatt und das Filmfestival Münster (in der Anfangszeit noch „Filmzwerge“) 40 Jahre alt. Ein Jubiläumsprogramm mit preisgekrönten Kurzfilmen aus 19 Festivalausgaben, die seit 1981 in Münster stattfanden, erinnert an die bewegte Geschichte des Festivals und bietet zudem eine Zeitreise, in der die Themen und Ästhetiken sichtbar werden, die junge Filmemacher in ihrer jeweiligen Zeit bewegt haben und zum Ausdruck brachten, so die Veranstalter weiter.

Europäischer Kurzfilmwettbewerb

In Kooperation mit dem Filmfestival zeigt Die Linse zudem vom 20. bis 26. September im Schloßtheater eine Auswahl des Programms vom „Afrika Film Festival Köln“. Mit Spiel- und Dokumentarfilmen, Kurzfilmprogrammen sowie Filmgesprächen mit den Regisseuren wird ein Eindruck von einer äußerst diversen Filmkultur vermittelt, die hierzulande immer noch viel zu selten zu sehen ist.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Filmfestivals.

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