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Serie: 75 Jahre WN

Als Preußen Münster noch Bundesligist war

Münster

Der SC Preußen Münster hatte mal eine richtig gute Zeit, damals in den 60ern. Als es um die Zulassung zur neuen Bundesliga ging, war der SCP selbstverständlich dabei, die Bayern nicht. Das Triumphgefühl war nicht von Dauer.

Von Alexander Heflik

Preußen gegen Schalke in der Bundesliga – lang ist es her: Hermann Lulka (rechts) jubelt über das zwischenzeitliche 2:1 für Münster, er markierte in 28 Erstliga-Partien erstaunliche neun Treffer für die Preußen in der Bundesliga. Die Begegnung gegen Schalke endete im Übrigen mit 2:2. Foto: Horstmüller

Es sind gute Jahre für den SC Preußen Münster. Nach Ende des 2. Weltkrieges und bis Mitte der 60er-Jahre ist der SCP auf dem besten Weg, sich als ein Fußballverein auf höchstem Niveau zu etablieren. Die Preußen haben den 100 000-Mark-Sturm, die Preußen haben Felix „Fiffi“ Gerritzen als Nationalspieler, die Preußen haben ein Stadion für 37 500 Zuschauer. Und dann ist der SCP Gründungsmitglied der Bundesliga. Am ersten Spieltag (24. August 1963) trennt man sich vor 40 000 Zuschauern mit 1:1 vom Hamburger SV. Falk Dörr (70.) trifft zum 1:0, Charly Dörfel (86.) gleicht noch aus. Uwe Seeler sagt später: „Im Preußenstadion werden noch viele straucheln.“

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