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Ausstellung im Picasso-Museum

Andy Warhol kommt nach Münster

Münster

Marilyn Monroe, Liz Taylor und Jackie Kennedy - sie alle hat Andy Warhol bereits als großangelegte farbige Bilder dargestellt. In diesem Sommer kommen die Bilder des bekannten Pop-Art-Künstlers nach Münster.

"Marilyn Announcement" von 1981 ist eines der bekanntesten Bilder von Andy Warhol. Das Picassomuseum zeigt in diesem Sommer Bilder des Pop-Art-Künstlers in einer Ausstellung. Foto: 2022 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc., Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York/Philipp Fölting / Münsterland e.V.

Das Picasso-Museum in Münster hat für 2022 ein vielseitiges Ausstellungsprogramm geplant. Für den Sommer kündigt das Museum in einer Pressemitteilung jetzt den berühmten amerikanischen Pop-Art-Künstler Andy Warhol an, der auf seinen großangelegten farbigen Siebdrucken Stars wie Marilyn Monroe, Liz Taylor und Jackie Kennedy mit nach Münster bringt.

Andy Warhol (1928-1987) ist laut Mitteilung des Picasso-Museums "unbestritten einer der bedeutendsten Vertreter der Pop-Art und einer der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts". Die Ausstellung „Andy Warhol“ zeigt vom 14. Mai bis 18. September insgesamt 75 seiner „Prints“ und präsentiert damit einen Querschnitt durch sein gesamtes grafisches Schaffen. "Die Werke stammen aus deutschem Privatbesitz und wurden teilweise noch nie öffentlich gezeigt", so die Ankündigung. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Warhols Porträts von Stars und Prominenten.

Was Warhol und Picasso gemeinsam haben

Dass Warhol und Picasso eine gemeinsame künstlerische Passion teilten, zeigt zeitgleich die Ausstellung „Kunst nach Kunst – Picassos Variationen nach Alten Meistern“ mit Werken aus dem Eigenbestand des Picasso-Museums. Beide setzten sich intensiv mit Meisterwerken der Kunstgeschichte auseinander.

Den Auftakt des neuen Kunstjahres macht Ende Januar die Schau „Schwarze Moderne – Afrika und die Avantgarde“. In der aus über 80 Exponaten bestehenden Ausstellung treffen die Werke indigener Künstler verschiedener afrikanischer Ethnien auf Vertreter der Klassischen Moderne wie Pablo Picasso, Man Ray, Hannah Höch und Henri Matisse(29. Januar bis 1. Mai).

Herbstausstellung mit Picassos Lebensgefährtinnen

Mit der anschließenden Herbstausstellung „Fernande und Françoise – Erinnerungen an Picasso“ nimmt das Museum am „Picasso Jubiläum“ teil, das international zu seinem 50. Todestag veranstaltet wird. Vom 1. Oktober 2022 bis 21. Januar 2023 zeigt das Picasso-Museum die Sonderausstellung über Fernande Olivier (1881-1966) und Françoise Gilot (*1921), zwei langjährige Lebensgefährtinnen Pablo Picassos. Beide seien bis heute untrennbar mit seinem Werk verbunden, so das Museum in der Ankündigung.

Picassos Algerien, Pechsteins Palau, Matisse´ Tahiti – die außereuropäischen Wurzeln der Kunst der Moderne stehen im Mittelpunkt der parallelen Ausstellung „Weltgewandt! Die Moderne und das Fremde“ mit Grafiken des Picasso-Museums. 

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