1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Software fehlt – aber Zuschuss fließt

  6. >

Antragsflut nach Wohngeldreform

Software fehlt – aber Zuschuss fließt

Münster

Die Zahl der Wohngeldberechtigten könnte sich auch in Münster verdreifachen – und erwartungsgemäß sieht sich das Wohnungsamt seit Jahresbeginn einer großen Zahl von Anträgen gegenüber. Was fehlt, ist aber die Software zur Berechnung des Zuschusses.

Die neue Wohngeldreform ist zum Jahresbeginn in Kraft getreten – aber es fehlt noch die Software zur Berechnung der Ansprüche. Es soll dennoch niemand noch Monate auf das Geld warten müssen, heißt es im Amt für Wohnungswesen. Foto: dpa

Mit Beginn des neuen Jahres ist als Reaktion auf die Inflation und die besonders gestiegenen Energiepreise die vom Bund beschlossene Wohngeldreform in Kraft getreten. Im münsterischen Wohnungsamt mit den wenig überraschenden Folgen: „Wie erwartet, sind in den ersten Tagen des Jahres erheblich mehr Anträge als 2022 eingegangen“, sagt Gabriele Regenitter, Leiterin des städtischen Amtes für Wohnungswesen. Sie war zuletzt davon ausgegangen, dass sich die bisherige Zahl der Wohngeldempfänger in Münster verdreifachen könnte, also statt der bisher 5000 Münsteranerinnen und Münsteraner der Personenkreis auf 15 000 Empfänger anwachsen könnte. Eine erste Auswertung zu den konkreten Antragszahlen werde für den gesamten Monat Januar vorgenommen. „Belastbare Aussagen liegen somit erst im Februar vor“, heißt es aus der städtischen Behörde.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!