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Abgestellte E-Scooter

Anzahl der Beschwerden rückläufig

Münster

Die Klagen um rücksichtslos abgestellte E-Scooter mehren sich. Allerdings nicht in Münster. Die Stadt gibt sich entspannt. Der Anbieter lobt die Münsteraner.

Björn Meyer

Genau wie Fahrräder gehören auch E-Scooter so abgestellt, dass sie andere Verkehrsteilnehmer möglichst wenig beeinträchtigen. Foto: Werner

In Paris dürfen die dort rund 15.000 verfügbaren E-Scooter nicht mehr auf Gehwegen abgestellt werden. Andernfalls droht ein Bußgeld von 35 Euro. Diese Meldung hat auch in Deutschland die Diskussion um Tretroller weiter befeuert. „Es muss sichergestellt sein, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden und die öffentliche Sicherheit und Ordnung gewahrt bleibt“, so zitiert die Deutsche Presseagentur den Deutschen Anwaltverein zu dem Thema. Vor allem für sehbehinderte oder mobil eingeschränkte Menschen könnten die E-Scooter zum Problem werden, befürchten Kritiker. Auch Klaus Hahn, Münsteraner und Präsident des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), warnt vor den Folgen einer Ausbreitung von E-Scootern. „Selbst wenn wir das Problem in Münster noch nicht haben, wird es kommen“, sagt Hahn. Die ­E-Scooter würden keine Fahrräder ersetzen, sondern kämen zusätzlich in den öffentlichen Raum. „Und wir haben eh schon zu viele Fahrräder in Münster“, sagt Hahn.

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